Jens Jansen

Steckbrief

Position: Co-Trainer

Im Team seit: Winterpause 2014/2015

Vorheriger Verein: Arminia Hannover

Geburtstag: 05.03.1976 (40 Jahre alt)

Geburtsort: Hannover

Wohnort: Hannover

Spitzname: „Jay-Jay“

Im Portrait

Das Interview

Seit exakt 2 Jahren komplettiert Jens Jansen das Trainerteam um Jan Zimmermann und ist in der Zeit ein echter Germane geworden. Als Motivator und mit seiner Liebe zur Kinetik ist er bei den Germanen nicht mehr weg zu denken. 

Ich kam damals zum 1.FC Germania, weil… Zimbo mich von dem Verein und
der Mannschaft überzeugt hat und ich sehr neugierig auf die Aufgabe war.

Mein persönliches Saisonziel mit dem 1.FC Germania heißt… den Klassenerhalt zwei
Spieltage vor Saisonende gesichert zu haben.

Dieses Spiel für Germania liegt mir besonders in Erinnerung: Das 2. Relegationsspiel gegen
Eichede. Die mitgereisten Germanen-Fans haben das Team lautstark unterstützt und wie die
Jungs da mit 2 Spielern weniger den Punkt gerettet haben war sehr beeindruckend. Generell
war die Relegation ein außergewöhnliches sportliches Erlebnis.

Auf dieses Stadion freu(t)e ich mich am meisten in der Regionalliga: Es ist immer etwas
besonderes in etwas größeren Stadien wie Meppen oder Lübeck anzukommen. Aber ich habe
mich auf jedes Stadion in der Regionalliga gefreut und freue mich noch.

Mein langfristiges Ziel in der ‚Laufbahn‘: Ich möchte mich einfach in den verschiedenen
Teilgebieten der Trainerarbeit immer weiterentwickeln.

Meine Freizeit verbringe ich folgendermaßen: Die meiste Zeit mit Fußball. Wenn es die Zeit
neben Job und Germania zulässt, gehe ich auch gerne mal mit Freunden ins Kino.

Mein Lieblingsverein: Hamburger SV

Mein Beruf: Sachbearbeiter beim Niedersächsischen Basketballverband

Beste(r) Kumpel im Team: Es gibt niemanden, den ich hervorheben möchte. Ich mag den
gesamten Haufen einfach.

Lieblingsbier: Heineken

Lieblingsgericht: Nudeln mit Spiegelei und Ketchup

Lieblingsfach damals in der Schule: Sport

Haustiere: keine

Das hasse ich am Fußballsport am meisten: Verlieren.

Diese Sportarten faszinieren mich: Skateboarding

Meine Hobbys: Während der Saison ist Germania mein Hobby. Ansonsten treffe ich mich gerne
mit Freunden und spiele PlayStation.

Musikrichtung: Rap

Lebensmotto: Ich habe kein Lebensmotto. Aber ich denke Toleranz, Respekt und sich selber treu
zu bleiben sind wichtige Attribute im Leben.

Meinung zu den Fans: Fans sind ganz wichtig! Eine Choreografie wie beim DFB-Pokal ist
schon beeindruckend. Man sieht ja immer nur das Ergebnis aber da steckt ja auch eine Menge
Arbeit dahinter.

Xbox oder PS? PS

Steh- oder Sitzplatz? Sitzplatz

FIFA oder PES? PES

Mc Donalds’s oder Burger King? McDonald’s

Android oder iOS? iOS

Stadt oder Land? Stadt

Ruhig auf der Bank oder aktiv am Seitenrand? Eher ruhig. Als Co sollte ich nicht auch noch an
der Seitenlinie herumlaufen. Den aktiven Part erfüllt der Cheftrainer.

Egestorf oder Langreder? Zu den Heimspielen Egestorf ansonsten Langreder.

Große Arena (Lübeck) oder besinnliche Landschaft (Eichede)? Als Zuschauer mag ich beides.
Aber mit den Jungs das Warm-up in einer großen Arena durchzuführen macht schon Bock.

 

Moin Jens, am vergangenen Montag war Trainingsauftakt, es wurde jeden Tag trainiert.
Wie hast du die Jungs angetroffen?
Die Jungs waren gut drauf und wirkten entspannt. Die Pause tat Ihnen gut.
Das letzte Pflichtspiel liegt über einen Monat zurück, das nächste knapp einen in der
Zukunft.

Wie heiß bist du persönlich darauf, dass es wieder losgeht?
In der Winterpause habe ich erst bemerkt, dass das Jahr sehr aufregend und auch anstrengend
für mich war. Ich habe die fussballfreie Zeit zur Erholung genutzt und freue mich sehr auf die
restliche Rückrunde.

Zum Trainingslager geht es am 14. Januar ins türkische Belek, was war für das
Trainerteam für diese Entscheidung ausschlaggebend?
Die Idee eines Trainingslagers im Ausland ist ja nicht neu. Die Trainingsbedingungen sind zu
dieser Jahreszeit in Deutschland ja bekanntlich des Öfteren erschwert. Dieses Jahr haben wir
nun auch die Möglichkeit diese Idee auch zu realisieren. In Belek sind die Bedingungen
hervorragend und das Team kann sich intensiv und gezielt auf die anstehenden Aufgaben
vorbereiten.

Du arbeitest beim Niedersächsischen Basketballverband. Was halten die dort von deinem
Fabel für Deutschlands populärste Ballsportart?
Naja, man hört sich schon mal den einen oder anderen Spruch an. Aber es gibt dort ja auch
einige Fußballfans.

Gibt es im Basketball auch taktische Ansätze, die du gerne im Fußball verwendest? (Oder
umgekehrt?)
Ich selber spiele im Grunde nur Basketball, wenn ich die Papierkugeln im Büro in den Papierkorb
werfe. Da habe ich auch eine gute Trefferquote. Von daher sind mir die taktischen Ansätze im
Basketball nicht so geläufig. Aber in den Trainingsinhalten lassen sich Elemente des Basketballs
schon mit dem Fußball kombinieren, um koordinative Fähigkeiten zu schulen.

Wie lautet deine Vorgehensweise, um das Team in schwierigen Situationen zu motivieren?
In diesen Situationen fehlt den Spielern oft der Mut und das Selbstvertrauen. Wir versuchen dann
mit Gesprächen oder dem Aufzeigen von positiven Aktionen im Spiel- und Trainingsbetrieb dieses
Selbstverständnis der eigenen Stärke wieder zu beleben. Im Rückspiel gegen St. Pauli hat man
gesehen, dass auch manchmal nur ein Tor reicht dieses Selbstverständnis wieder zu bekommen.

Wie kommst du mit den Kollegen im Trainerstab zurecht? Jan Zimmermann zum Beispiel
war ja kein unbekanntes Gesicht für dich, in Havelse habt ihr eine Saison
zusammengespielt.
Das stimmt. Wir sind in Havelse zusammen als Spieler ebenfalls in die Regionalliga
aufgestiegen. Das Trainerteam ergänzt sich sehr gut und daher mach die Arbeit riesig Spaß und
ist unkompliziert. Zimbo ist ein Cheftrainer der uns in die Entscheidungsfindung immer mit
einbindet.

Gibt es manchmal Konflikte bzgl. der Trainingsmethoden? Oder ist die Rollenverteilung
klar geregelt?
Die Rollenverteilung ist natürlich klar geregelt. Zimbo ist der Cheftrainer und gibt die Richtung
vor. Aber bezüglich der Trainingsmethoden lässt er uns freie Hand. Wenn das Training
besprochen wird, werden natürlich auch Meinungen geäußert. Aber Konflikte gibt es keine.

Wie würdest du dich, vielleicht auch im Vergleich zu den Kollegen, als Trainertyp
beschreiben? Eher der harte Hund oder wird die Leine auch mal gelockert?
Ich bin ein eher lockerer Typ und so auch im Umgang mit den Spielern. Ich finde es aber wichtig,
dass in der Trainingsarbeit neben dem Spaß auch konzentriert und seriös gearbeitet wird. Wenn
ich das Gefühl habe, dass hier geschlampt wird, kann sich auch mal meine Stimme erheben.

Wenn du dich in der Mannschaft umsiehst, erkennst du Spielertypen, wie du mal einer
warst? Vielleicht auch potenzielle Nachwuchstrainer?
Tatsächlich erinnert mich Kevin Schuhmacher ein wenig an meine aktive Zeit. Mag vielleicht auch
daran liegen, dass ich ebenfalls auf der linken Offensivseite zu Hause war. Allerdings habe ich
mit 18 noch in der Bezirksklasse gespielt. Ich empfinde meine eigene Zeit als Trainer für relativ kurz,
sodass ich mich selber noch als Nachwuchstrainer bezeichnen würde.

Was sagt dein Gefühl über die restliche Saison? Wie wird das Team sich schlagen?
In meiner noch recht kurzen Zeit bei Germania haben die Spieler schon eine großartige
Entwicklung mitgemacht. In der Hinrunde haben Sie schon bewiesen, dass sie sich nicht nur das
mitspielen in der Regionalliga verdient haben, sondern in dieser auch mithalten können.
Insbesondere das Rückspiel gegen Lübeck hat auch nochmal das Potenzial der Jungs
aufgezeigt. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, weil ich weiß, dass die Jungs mit Herz und
Leidenschaft die nächsten Aufgaben angehen werden.

Danke für das Interview, ich wünsche euch eine erfolgreiche Vorbereitung!

 

Das Interview führte Marcel Gudian am 09.01.2017