Niklas Teichgräber

Steckbrief

Position: Verteidigung

Im Team seit: 2017

Vorheriger Verein: Hannover 96

Geburtstag: 07.02.1996 (21 Jahre)

Geburtsort: Gehrden

Wohnort: Hohenbostel

Spitzname: Teichi, Niki

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Im Portrait

Das Interview

Insgesamt 10 Jahre trug Niklas Teichgräber das Trikot von Hannover 96. Nachdem er einen Profivertrag unterschrieben hatte, verletzte sich der junge Linksverteidiger. Über Hildesheim und die Amateurmannschaft von Hannover 96 zog es Niklas an den Deister. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zeit mit dir, Niki!

Ich kam damals zum 1.FC Germania, weil… ich wieder Lust am Fußball bekommen wollte, Barsinghausen meine Heimat ist und ich mich auf das Team gefreut habe.

Mein persönliches Saisonziel mit dem 1.FC Germania heißt: Eine bessere Saison als letztes Jahr spielen. Ich persönlich möchte gesund bleiben und viel spielen.

Auf dieses Stadion freu(t)e ich mich am meisten in der Regionalliga:
Friedrich-Ebert-Stadion in Hildesheim.

Mein langfristiges Ziel in der ‚Laufbahn‘: Spaß haben und so hoch wie möglich spielen.

Meine Freizeit verbringe ich folgendermaßen: Tennis, Darts, Freundin und
Freunde

Mein Lieblingsverein: Hannover 96

Mein Beruf: Student (Sportmanagement)

Beste(r) Kumpel im Team: Mein Bruder Heni

Lieblingsbier: Apfelschorle

Lieblingsfach damals in der Schule: Sport

Das hasse ich am Fußballsport am meisten: Verletzungen, auf der Bank zu
sitzen

Diese Sportarten faszinieren mich: Darts, Tennis, American Football

Meine Hobbys: Fußball, Tennis, Darts, Gesellschaftsspiele, Filme gucken

Meinung zu den Fans 😉 : Überragend! Schade, dass sich nicht mehr Leute
in Barsinghausen für den Regionalliga-Fußball bei uns interessieren.

Xbox oder PS? PS

Steh- oder Sitzplatz? Sitzplatz

FIFA oder PES? FIFA

Android oder iOS? Android

Stadt oder Land? Land

Egestorf oder Langreder? Beides!

Große Arena (Lübeck) oder besinnliche Landschaft (Jeddeloh)? Große
Arena

Moin Niklas, was sagst du zu dem Ausgang des Derbys am vergangenen Samstag? Ein 4:4 sieht man auch nicht alle Tage…

Ich weiß nicht, ob ich überhaupt schonmal ein 4:4 miterlebt habe, in der Regionalliga auf keinen Fall. Natürlich ein überraschendes Ergebnis, aber auch ein überragendes Spiel. Nach dem 1:3-Rückstand können wir einerseits stolz auf uns sein, noch einen Punkt geholt zu haben, andererseits ist es aber ärgerlich, dass wir am Ende nicht mehr gewonnen haben, da wir durchaus unsere Chancen hatten.
Für die Zuschauer war es sicher ein schönes Erlebnis, aber die Abwehrleistung ließ zu wünschen übrig, da haben wir Nachholbedarf.

Mit fünf Punkten aus vier Spielen war ein ein durchaus annehmbarer Saisonstart. Bist du mit dieser Ausbeute zufrieden?

Die fünf Punkte sind für unsere Ansprüche sicherlich in Ordnung, aber ich denke, dass wir auch unglücklich Punkte vergeben haben. Das Pokalaus in Jeddeloh war auch bitter. Aber angesichts unserer Verhältnisse können wir mit dem Saisonstart schon zufrieden sein. Jetzt gilt es, unser Potenzial voll abzurufen, damit wir uns im Nachhinein nicht mit dem „Hätte“ und „Wäre“
rumschlagen müssen.

Letzte Woche standest du beim Spiel gegen deinen Ausbildunsgverein Hannover 96 auf dem Platz, was war das für ein Gefühl?

Es hat sich irgendwie wie ein Heimspiel angefühlt. Der Weg zum Stadion, die Uhrzeit, ehemalige Kollegen…da war schon etwas Routine drin. Aber ich wollte es ihnen auch zeigen, da ich ja keine ganz so gute Vergangenheit dort hatte. Umso mehr bin ich froh, dass ich auch die Vorlage zum Ausgleichstreffer geben konnte.

Nach nun knapp zwei Monaten, wie fühlst du dich mit deiner neuen Situation? Wurdest du von der Mannschaft gut aufgenommen?

Ich wurde sehr gut von den Jungs aufgenommen, ich kannte einige ja auch schon vorher. Ich habe mich von Anfang an als Teil des Teams gefühlt, sie haben mich zum Beispiel nach meinem bescheidenen Spiel in Hamburg auch gut aufgebaut. Insgesamt komme ich wunderbar zurecht.

Neben 96 hast du auch ein halbes Jahr für den VfV 06 Hildesheim in der Regionalliga gespielt. Was konntest du aus dieser Zeit mitnehmen?

Sehr viel. Ich konnte neue Erfahrungen sammeln, nette Leute kennenlernen und habe auch wieder Selbstvertrauen gewonnen. Nach der Aufholjagd in der Rückrunde und dem Klassenerhalt war die Stimmung natürlich auf dem Hochpunkt, mein erstes und bisher einziges Regionalligator habe ich auch dort geschossen. Beeindruckend waren die vielen Zuschauer und die tollen Fans.

Dein Bruder Hendrik kam im Sommer vom JFV zur 1. Herren, wie
lange stand ein Wechsel zu Germania für dich/euch im Raum?

Bereits im Winter hat Zimbo mich kontaktiert, wir kannten uns ja schon. Als klar wurde, dass ich nicht bei 96 bleiben werde, war Egestorf die erste Wahl. Ich kannte einige Spieler und da Heni dann auch im Kader stehen sollte, war der Wechsel nur noch Formsache.

Du hast zeitweise auch mit den Profis von 96 mittrainiert, was sind dort deiner Meinung nach die elementaren Unterschiede zur Regionalliga?

Hauptsächlich das Tempo. Im Spiel selber, aber vor allem im Kopf. Die Profis trainieren häufiger und haben natürlich eine bessere Technik.

Am Sonntag geht es zum Lüneburger SK, die sich nach gutem Auftakt mit zuletzt drei Niederlagen in Folge im Abwärtstrend befinden. Was rechnest du dir in diesem Spiel, auch für dich persönlich, aus?

Ich hoffe, dass wir als Team nach drei sieglosen Pflichtspielen mal wieder einen Dreier einfahren werden. Lüneburg ist natürlich ein schwieriger Gegner, aber wenn wir zeigen, was wir können, aus unseren Fehlern lernen und die wieder einen schlechten Tag erwischen, dann bin ich optimistisch.
Ich persönlich hoffe natürlich, dass ich spielen werde, das ist schließlich der Wunsch eines jeden Fußballspielers.

Danke und bis Sonntag!

Das Interview führte Marcel Gudian am 02.09.2017