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Der nächste Gegner: SV Eichede von 1947

Am kommenden Sonntag kommt es in der Regionalliga Nord zum Aufsteiger- und auch Kellerduell: SV Eichede gegen den 1fcgel. Beide Mannschaften konnten am 9. Spieltag weitere Punkte einfahren. Der SV Eichede nahm einen Zähler beim 0:0 aus Hildesheim mit, bleibt aber im Besitz der ‚Roten Laterne‘, da auch die anderen Teams am Tabellenende ihr Punktekonto aufbessern konnten. In der bisher einzigen offiziellen Spielpaarung, dem Relegationsspiel um den Aufstieg zur Regionalliga am 04.06.2016 in Rotenburg, trennte man sich nach 90 Minuten mit einem 2:2-Unentschieden.

Im Sommer 2013 machte der SV Eichede bundesweit Schlagzeilen. Der erstmalige Aufstieg in die Regionalliga Nord war vollbracht. In der Relegationrunde belegte man am Ende Platz 1 vor Eintracht Norderstedt. ULM Wolfsburg blieb seinerzeit nur der undankbare 3. Platz und der Verbleib in der Oberliga Niedersachsen. Die Freude dauerte allerdings nicht lange, denn nach nur einem Jahr ging es wieder in die 5. Liga. Die nach Saisonende erreichten 26 Punkte und dem damit verbundenen 17. Tabellenplatz reichten nicht für den Verbleib in der Regionalliga. Für die Verantwortlichen des SVE war aber klar, dass ein Wiederaufstieg zu meistern ist. Dies haben die Spieler von dem neuen Trainer Jörn Großkopf, Nachfolger des nach Großaspach abgewanderten Oliver Zapel, in einer an Dramatik nicht zu überbietenden Relegationsrunde auch bewiesen. Auf die Homepage des SV Eichede gelangt ihr hier.

In 2006 ist der der SV Eiche eine Kooperation mit dem Hamburger SV eingegangen. Zu dieser Kooperation gehört u. a. auch, dass die Juniorentrainer des SV Eichede beim HSV hospitieren und entsprechende Unterstützung in ihrer Arbeit erfahren. Weiterhin nimmt im Sommer  der HSV mit seinen Talenten an den Juniorenturnieren des SVE teil. Schon einige Talente aus dem kleinen Ort in Schleswig-Holstein wurden von den HSV-Scouts entdeckt und sind anschließend nach Hamburg gewechselt.

Nach dem 9. Spieltag steht der SV Eiche mit 5 Punkte am Tabellenende (1 Sieg gegen den Hamburger SV und zwei Unentschieden) und ist derzeit im Besitz der roten Laterne. Wenn es nach dem Willen von Germania geht, soll diese Tabellenkonstellation auch nach dem Kellerduell noch Bestand haben.

Wenn das Schlusslicht den Drittletzten empfängt, sollten beide Seiten eigentlich einen gewissen Druck verspüren. Doch Germanen-Coach Jan Zimmermann ist bemüht, die Erwartungshaltung herunterzuschrauben: „Diesen Druck dürfen wir uns nicht machen. Wir müssen nicht in Eichede punkten. Wir haben ja danach noch 24 Spieltage Zeit, Punkte zu sammeln. Wir wollen aber das bestätigen, was wir uns beim und mit dem 3:2 gegen den Hamburger SV erarbeitet haben“.

Der Egestorfer Trainer hat alle Mann an Bord und damit endlich auch wieder seinen Torjäger dabei: „Hendrik Weydandt hat wieder voll mittrainiert und wird im Kader stehen“, kündigt Zimmermann an.

Die Begegnung wird am Sonntag, 02.10.2016, um 14:00 Uhr im Ernst-Wagener-Stadion in Steinburg angepfiffen.