Hendrik Weydandt

Steckbrief

Position: Angriff

Im Team seit: 2014

Vorheriger Verein: TSV Groß Munzel

Geburtstag: 16.07.1995 (21 Jahre)

Geburtsort: Gehrden

Wohnort: Landringhausen

Spitzname: „Henne“

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Im Portrait

Das Interview

Hendrik Weydandt wechselte in der Saison 2014/2015 vom Kreisligisten TSV Groß Munzel zum 1.FC Germania an die Ammerke. Der 1,95-Koloss entwickelte sich trotz seines jungen Alters schnell zu einem wichtigen Spieler in den Angriffsreihen der Germania. In bislang 65 Spielen für den 1fcgel erzielte „Hulk“ Weydandt 20 Tore.

Ich kam damals zum 1.FC Germania, weil… mich ein neuer sportlicher Ehrgeiz gepackt hat

Mein persönliches Saisonziel mit dem 1.FC Germania heißt: So viele Spiele wie möglich zu gewinnen!

Dieses Spiel für Germania liegt mir besonders in Erinnerung: Klar, Osnabrück, Altona, Hoffenheim, aber auch sehr präsent ist in meinem Kopf noch mein erstes Spiel für Germania in der Vorbereitung gegen Goslar.

Auf dieses Stadion freu(t)e ich mich am meisten in der Regionalliga: Meppen

Mein langfristiges Ziel in der ‚Laufbahn‘: Ehrlich gesagt mache ich mir darüber keine Gedanken.

Meine Freizeit verbringe ich folgendermaßen: Ich verbringe sehr viel Zeit mit Freunden, ansonsten viel Fußball gucken und ich versuche ein bis zwei Mal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen.

Mein Lieblingsverein: FC Bayern München

Mein Beruf: Student

Beste(r) Kumpel im Team: Schwierig, kommen mit allen sehr gut klar. Unternehme neben dem Platz viel mit Marco Olle und Torben.

Lieblingsbier: Hasseröder

Lieblingsfach damals in der Schule: Sport

Das hasse ich am Fußballsport am meisten: Verletzt sein

Diese Sportarten faszinieren mich: Handball, Football

Meine Hobbys: Tennis, Klavier

Musikrichtung: alles

Meinung zu den Fans: Was für verrückte Typen 😉

Xbox oder PS? PS

Steh- oder Sitzplatz? Stehplatz

FIFA oder PES? FIFA

Mc Donalds’s oder Burger King? Burger King

Android oder iOS? iOS

Stadt oder Land? Land

Egestorf oder Langreder? Langreder

Große Arena (Lübeck) oder besinnliche Landschaft (Eichede)? Völlig egal!

Moin Henne, du hast unsere Mannschaft am vergangenen Sonntag in Norderstedt in Führung
gebracht, am Ende hieß es 1:1. Wie zufrieden warst du mit dem Ergebnis?
Schon etwas unzufrieden, ich denke, dass es nicht unverdient gewesen wäre, hätten wir dort drei
Punkte mitgenommen. Aber das ist im Abstiegskampf nunmal so. Du musst dir jeden Punkt hart
erkämpfen, und dann brauchst du noch das Quäntchen Glück!

Was war unterm Strich der Grund für den Punktverlust?
Naja, zum einen dieser Sonntagsschuss in den Knick. Aber ich denke eigentlicher Grund waren die
ausgelassenen Chancen die sich uns ergeben haben, auch nach der Führung.

Wenn man mal von dem Spiel in Meppen absieht, waren das nach der Winterpause allesamt
souveräne Auftritte von euch. Ist auch innerhalb des Teams eine Art „Aufbruchstimmung“ zu
erkennen?
Auf jeden Fall, dem ganzen Kader ist so eine gewisse positive Ausstrahlung anzumerken. Und ich
finde auch zurecht, wir machen es echt gut im Moment. Fünf Mal hintereinander auswärts zu spielen
ist ja auch nicht mal eben so getan. Da hat die Mannschaft schon einen gewaltigen Schritt nach vorne
gemacht was Einstellung und Teamgeist angeht.

Du bist damals aus der Kreisliga in die Oberliga gewechselt. Wie schwer fiel dir der Schritt? Du
scheinst dich schnell eingelebt zu haben…
Man hat sich natürlich schon Gedanken gemacht, ob der Schritt nicht evtl. zu groß ist. Letztenendes
hat es gut geklappt und ich denke einen ganz großen Anteil tragen daran die Mannschaft und das
Trainerteam. Ich bin ein Spieler, der sich wohlfühlen muss in seinem Team und dabei haben mir alle
sehr geholfen, sodass dieser Schritt ermöglicht wurde.

Wie schwer fiel dir im Vergleich der Wechsel von Ober- auf Regionalligafußball?
Ehrlich gesagt kaum. Nicht, dass sich die Qualität der Gegner nicht verändert hätte, nur die
Mannschaft und die Umstände Drumherum sind weitestgehend gleichgeblieben. Ich finde es war
irgendwie ein schleichender Übergang. So einen richtigen Cut, eben noch Oberliga jetzt Regionalliga
hatte man nicht.

Nach dem Aufstieg, an dem du erheblichen Anteil hattest, hast du dich zu Saisonbeginn früh
verletzt. Seit der Genesung ist etwas Zeit vergangen, besteht da noch ein gewisses Risiko oder ist das in den Hintergrund gerückt?
Also die ersten Wochen und Monate habe ich es sehr stark gemerkt. Nach jedem Training und Spiel
habe ich es extrem in dem Fußgelenk gemerkt. Aber durch die Winterpause ist etwas Ruhe ganz
wichtig gewesen, sodass ich jetzt eigentlich keine Schmerzen mehr habe. Das merke ich auch auf dem
Platz, dass diese letzte Hemmung weg ist.

Mit deiner enormen Physis und Präsenz genießt du bei deinen Gegenspielern oft eine besondere Aufmerksamkeit, nervt dich das manchmal ein wenig?
Was heißt nerven. Ich denke das gehört bei einer körperbetonten Spielweise dazu. Ich denke jeder
Stürmer hat es mit viel Körperkontakt zu tun, das ist ja gerade die Aufgabe, die man als
Zentrumspieler zu bewältigen hat. Sich körperlich bei den Verteidigern durchzusetzen, gerade bei
den gegnerischen Innenverteidigern. Aber ab an mal ein bisschen mehr Platz wäre schon ganz nett 😉

Der Trainer hat im letzten Jahr mal beiläufig erwähnt, er traue dir Bundesliga zu. Hast du ähnliche Ansprüche? 😉
Nein Quatsch, ich denke da sollte man die Kirche im Dorf lassen. Ich weiß sowas natürlich zu
schätzen, wenn er das sagt, kann sowas aber auch ganz gut einordnen, sodass ich dadurch jetzt
keinen Druck oder ähnliches verspüre.

In der Saison folgen noch viele direkte Duelle im Kampf um den Klassenerhalt sowie ein paar
Derbys. Gibt es ein Spiel, auf das du dich jetzt schon richtig freust?
Auf Eichede; da habe ich persönlich noch eine Rechnung offen.

Nach drei langen Monaten gibt es endlich wieder ein Heimspiel. Hast du die schnelle Anreise und die Atmosphäre vermisst?
Ja natürlich! Vor allem unsere Kabine in Egestorf und den Platz! Ich habe den gefühlt ein halbes Jahr
nicht gesehen. Ich denke es wird uns guttun, auf heimischer Anlage mit gewohnten Abläufen spielen
zu dürfen.

Mit dem VfB Oldenburg kommt eine starke Mannschaft an die Ammerke, die momentan aber nicht in Form ist. Wie stehen deiner Meinung nach die Chancen für einen Heimsieg? Worauf muss besonders Wert gelegt werden?
Ich denke es wird ähnlich wie gegen Norderstedt, Wolfsburg und Drochtersen.
Bekommen wir es hin, uns nicht einschüchtern zu lassen und schaffen wir es unser Ding
durchzuziehen, dann ist ein Sieg die logische Folge. So wie wir in letzter Zeit trainieren und spielen
bin ich sehr positiv gestimmt und freue mich richtig, 90 Minuten lang alles zu geben.

Vielen Dank und bisSonntag!

 

Das Interview führte Marcel Gudian am 11.03.2016