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Moral gezeigt, aber erneut verloren

Die Luft wird für unsere Germanen in der Regionalliga Nord immer dünner. Beim VfL Wolfsburg II ist für die Mannschaft von Paul Nieber nicht wirklich etwas zu holen gewesen. Die Wölfe setzten sich mit 4:2 (3:0) am vorletzten Spieltag durch und sicherten sich dadurch vorzeitig die Meisterschaft.

Vor 311 Zuschauern im AOK-Stadion stand Germania tief und ließ den VfL kommen. Die einzige Spitze Christoph Beismann lief den Gegner erst auf Höhe der Mittellinie an. Allerdings ging das Konzept nicht lange auf. Nach einer unberechtigten Ecke, vorher wurde ein Handspiel eines Wolfsburgers nicht geahndet , zog Daniel Hanslik aus rund 18 Metern ab, und Wolfsburgs Kapitän Julian Klamt versenkte den Ball per Flugkopfball (17.). Die erste Egestorfer Chance hatte unser Kapitän Mirko Dismer, der mit links zum Abschluss kam, doch sein Schuss stellte VfL-Torwart Niklas Klinger vor keinerlei Probleme (23.).

Kurz darauf konnte Marek Waldschmidt vor dem einschussbereiten Blaz Kramer noch zur Ecke klären (26.). Bei der nächsten Aktion tat er es dann allerdings doch: Kramer war der Torschütze zum 2:0 für die Reserve des VfL (27.). Wenig später dann die Vorentscheidung: Murat Saglam kam an der Strafraumgrenze frei zum Schuss und ließ sich diese Chance nicht nehmen. Sein platzierter Schuss ging ins rechte untere Eck, für Markus Straten-Wolf gab es hier nichts zu halten (36.). Beim Stand von 3:0 für die Wölfe ging es dann in die Halbzeitpause.

Es schien ein komplett schwarzer Samstag für die Germania zu werden. Zeki Dösemeci musste verletzungsbedingt frühzeitig nach dem Seitenwechsel raus (48.) und Julian Justvan erhöhte nach einem feinen Solo im Fallen auf 4:0 (49.). Aber unsere Germanen ließen sich nicht hängen und zeigten Moral. Einen guten Angriff von Torben Engelking über die rechte Angriffsseite brachte ein wenig Gefahr vor dem VfL-Gehäuse, doch Beismann konnte das Zuspiel nicht verwerten (52.). Die nächste Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte Marko Ilic. Sein Schuss aus gut 20 Metern ging allerdings weit über das Tor (60.).

Nur eine Minute später konnten die Germanen erstmals jubeln. Wieder war Ilic beteiligt, der sich über links durchsetzte. Sein Querpass verwertete Engelking mühelos zum 1:4 (61.). Der Torschütze war es auch, der eine Viertelstunde später weiter auf 2: 4 verkürzte (76.). Ab der 80. Minute ging es für Dominik Behnsen nicht mehr weiter und Germania musste die Schlussphase mit nur noch zehn Spielern bestreiten. Mehr ging für das Nieber-Team allerdings nicht. Durch den Heimsieg des LSK Hansa gegen den SSV Jeddeloh (2:1) sind unsere Germanen auf den drittletzten Platz abgerutscht. Aber noch ist nichts verloren.

VfL Wolfsburg II vs. 1FCGEL 4:2 (3:0)

VfL Wolfsburg II: 1 Niklas Klinger – 26 Yannik Möker, 5 Robin Ziegele, 3 Dominik Franke, 4 Julian Klamt – 16 Iba May (69. 27 Amara Condé) – 18 Julian Justvan (71. 24 Anton Stach), 10 Murat Saglam, 11 Luca Horn – 20 Daniel Hanslik, 9 Blaz Kramer (85. 8 Marcel Stutter)

Trainer: Rüdiger Ziehl

1FCGEL: 1 Markus Straten-Wolf – 17 Mirko Dismer, 18 Marek Waldschmidt, 3 Robin Gaida, 23 Niklas Teichgräber – 8 Marvin Stieler, 7 Zeki Dösemeci (48. 22 Lennart Novotny) – 16 Torben Engelking, 11 Dominik Behnsen, 2 Marko Ilic (75. 5 Nico Berg) – 15 Christoph Beismann (63. 9 Jos Homeier)

Trainer: Paul Nieber

Tore: 1:0 Julian Klamt (17.); 2:0 Blaz Kramer (27.); 3:0 Murat Saglam (36.); 4:0 Julian Justvan (49.); 4:1 Torben Engelking (61.); 4:2 Torben Engelking (76.)

Schiedsrichter/in: Axel Martin – Assistenten: Bastian Mertel, Benjamin Lindner

Zuschauer: 311 im AOK Stadion

Gelbe Karte: Marcel Stutter (2.) / Christoph Beismann (3.), Lennart Novotny (6.), Mirko Dismer (9.)

Alle Spiele des 33. Spieltages und die Tabelle findet ihr hier.

Vorschau: Am Sonntag, 19.05.2019 empfangen unsere Germanen die Eintracht aus Norderstedt. Am 34. und zugleich letzten Spieltag kommt es an der Ammerke zu einem Endspiel. Die Partie wird um 14:00 Uhr im Stadion an der Ammerke, Ammerke 1 in Egestorf angepfiffen. Der Vorbericht zum Spiel erscheint in Kürze auf unserer Homepage.