Germania scheint ins Rollen zu kommen. Die Mannschaft von Trainer Boris Besovic wirkte beim 4:0-Auswärtssieg in beim TuS Bersenbrück präsent und fokussiert, bestimmte die Partie und stand defensiv sicher. „Bis auf zwei kurze Phasen hatte die Mannschaft alles unter Kontrolle“, so Besovic. Insgesamt habe sein Team nur eine Chance zugelassen. „Beim Stand von 2:0 hat Dominik Swientek einen Ball von der Linie gekratzt. Offensiv sorgten die Germanen früh für Gefahr. Nach einer gewonnenen Pressingsituation brachte Gean Rodrigo Baumgratz die Germanen in Führung (14.). „Danach haben wir zwei, drei gute Chancen liegen gelassen“, sagte Besovic. Kurz vor der Pause erhöhte Hasan Özdemir nach einer gelungenen Umschaltaktion auf 2:0 (45.).
Bersenbrück kam besser aus der Kabine, ohne dass Besovic einen Spannungsabfall sah. Nach der einzigen Großchance der Gastgeber (52.) konterte Egestorf. Lasse Denker wurde dabei von Omar Ceesay rotwürdig von den Beinen geholt. Weil sich Özdemir anschließend zu einem Schubser hinreißen ließ, sah auch er Gelb-Rot. Die Germanen behielten dennoch die Kontrolle und erspielten sich weitere Chancen. Der eingewechselte Ferdinand Takyi sorgte mit einem Doppelschlag in der Schlussphase (86., 90.+3) für den 4:0-Endstand. „Wir wollten das Niveau in der zweiten Hälfte halten und das hat die Mannschaft geschafft.“
Das nächste Spiel:
Niedersachsenpokal (Viertelfinale): 1FCGEL vs. TuS Bersenbrück am Sonntag, 04.11.2026 um 14:30 Uhr im Stadion an der Ammerke in Egestorf.
Foto: Privat; Bericht: 1FCGEL/Jens Niggemeyer (HAZ-NP);